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Häufige Fragen zur Hochzeit

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Wie ist das mit der ökumenischen Trauung?
Über 60% der Paare gehören verschiedenen Konfessionen an. Das Kennenlernen einer anderen Glaubens- und Gottesdienstpraxis ist für den Weg eines Paars Fall bereichernd.
Eine oekumenische Trauung kann wie folgt durchgeführt werden:

  • geleitet vom katholischen Pfarrer wird sie reformiert anerkannt (keine Formalitäten)
  • geleitet von der reformierten Pfarrerin (Pfarrer) braucht der katholische Teil einen sog. „Dispens von der Formpflicht“, der vom kath. Pfarramt nach einem Gespräch eingeholt wird. Für dieses Gespräch ist ein neuer Taufschein vom Taufort einzuholen. Diese Trauung wird dann von der kath. Kirche anerkannt. Allerdings nicht kirchenrechtlich: Gibt der katholische Pfarrer den Segen, ist die Ehe kichenrechtlich katholisch, stellt der reformierte Pfarrer die Traufragen, gilt sie als reformiert.
  • Mit Pfarrerin/Pfarrer beider Konfessionen. Dies wird in der Regel dann gemacht, wenn beide Partner in ihrer Kirche aktiv sind.

Ich finde keine Pfarrerin, keinen Pfarrer.
Die Pfarrpersonen sind nicht verpflichtet, ausserhalb der Gemeinde Trauungen durch zu führen. (Sie werden es in der Regel gern tun, wenn es für sie vom Terminplan her möglich ist)
Für die Samstage in unserer Gemeinde (bei einem Einzelpfarramt) wird das Möglichste versucht oder wir helfen Ihnen sonst beim Finden.

Ist es nicht unverschämt, wenn ich für die Kirchenbenutzung bezahlen muss?
Die Benutzung der Kirche am Wohnort ist gratis (zahlen Sie schon mit der Kirchensteuer), die anderen Kirchgemeinden verrechnen ihre Unkosten. Diese sind oft höher als erwartet, die Kirchgemeinden brauchen aber keinen Gewinn zu erzielen. Alte Kirchengebäude zu heizen, den Boden zu pflegen, Licht und Strom zu gewähren, ist teurer als in vergleichweise modernen energiebewussten Gebäuden.