Auferstehung
Der Begriff Auferstehung
bezeichnet im christlichen Glauben die Überzeugung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Zentral ist dabei die Auferstehung Jesu Christi, die nach dem Neuen Testament an Ostern geschieht: Gott erweckt Jesus von den Toten und bestätigt damit sein Leben und seine Botschaft, die er durch sein Leben und sein Sterben bezeugt hat. Auferstehung meint Hoffnung über den Tod hinaus. Sie bezieht sich nicht nur auf ein zukünftiges Leben, sondern wirkt bereits in die Gegenwart hinein: Wo Menschen aus Hoffnungslosigkeit, Schuld oder Angst aufstehen und neues Vertrauen gewinnen, zeigt sich etwas von dieser Kraft. Der Glaube an die Auferstehung lädt dazu ein, dem Leben zu trauen, auch angesichts von Leid und Tod. Im reformierten Glauben bleibt die Auferstehung ein Geheimnis Gottes. Sie entzieht sich genauer Vorstellung und lässt Raum für Fragen. Gerade darin liegt ihre Stärke: Sie öffnet den Blick für eine Hoffnung, die grösser ist als das Sichtbare – getragen von der Zusage Gottes an das Leben.
Pfarrerin Cindy Gehrig
